Software für die Prüfplanung in der Fertigung
Durchdacht und systematisch: digitale Prüfplanung mit Com.IPM
Com.IPM liefert verschiedenste Möglichkeiten zur digitalen Prüfplanung sowie intelligente Features, die Ihnen das Erfassen von Planungsdaten, die Anbindung von Prüfmitteldatenbanken sowie die Planung von Messprozessen erleichtern.
In der Prüfplanung wird systematisch festgelegt, was, wann, womit und von wem geprüft wird, um die Anforderungen hinsichtlich der Qualität eines Produkts oder Prozesses zuverlässig abzusichern.
Import von Prüfplandaten aus CSV, DFQ und CAD-Zeichnungen
Liegen keine Prüfplandaten in einem gängigen Format vor, so kann der Prüfplan mit der Prüfplanungssoftware manuell erzeugt werden. Durch Eingabe der Planungsdaten (Teiletyp, Anzahl Merkmale, …) baut sich die entsprechende Eingabematrix auf. Com.IPM arbeitet datenbankbasiert und definierte Kopfdaten aus Teiletyp- und Studieninformation stellen den eindeutigen Key dar, um Studien im System zu verfolgen.
In vielen Fällen liegen für die Prüfplanung in der Fertigung jedoch bereits Daten in gängigen Dateiformaten vor, sodass durch Importfunktionen ein großer Teil der Dateneingabe bereits erfolgt ist (z. B. durch einen DFQ, TXT oder CSV Import von Prüfplandaten). Liegen CAD-Zeichnungen vor, können diese ebenfalls in Com.IPM eingelesen werden. Integrierte KI Algorithmen bieten eine automatische Erkennung der Merkmale aus der CAD-Zeichnung für die Prüfplanung.
In einem Vorschaufenster kann das vorgeschlagene Mapping der Teiletyp- und Merkmalsinformationen angepasst werden, bevor es in der Prüfplanungssoftware Com.IPM übernommen wird. Diese automatische Identifikation von Produktmerkmalen liefert eine enorme Zeitersparnis und hilft zusammen mit einer möglichen Anpassung dabei, Fehler in der Prüfplanung zu vermeiden.
Anbindung der Prüfmitteldatenbank Ihrer Wahl
Die Anbindung einer Prüfmitteldatenbank ist eines der zentralen und wesentlichen Elemente in der Software für die Prüfplanung und erleichtert das Prüfmittelmanagement enorm. Com.IPM besitzt eine eigene Prüfmitteldatenbank, in der Messgeräte, Messmittel und Messsysteme gespeichert werden können. Sie ist ein kontinuierlich wachsender Wissensspeicher. Es können aber auch bereits vorhandene Prüfmitteldatenbanken des Kunden in Com.IPM angebunden werden. Somit steht bereits eine große Auswahl hinterlegter Messgeräte, Messmittel und Messsysteme für das Prüfprozessmanagement zur Verfügung.
Eine weitere Möglichkeit der Anbindung einer Prüfmitteldatenbank ist die „Public PM DB“. Com.IPM hat die Option, auf Spezifikationen und hinterlegte Kennwerte von Messgeräten direkt zugreifen zu können. Mit einem intelligenten Vorschlagswesen screent die Prüfplanungssoftware die Public PM DB und schlägt geeignete Messgeräte, Messmittel oder Messsysteme für die Planung des Prüfprozesses vor.
Vorteile der automatisierten Messprozessplanung: Schritt für Schritt durch den Planungsprozess
Die Planung des Messprozesses in der Fertigung erfordert eine interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Teammitgliedern aus allen zuständigen bzw. erforderlichen Bereichen im Unternehmen. Es müssen spezifische Kenntnisse (Funktion des Bauteils, Eigenschaften des Fertigungsprozesses, Umgebungsbedingungen, geplantes Messkonzept, …) im Team vorliegen.
Die Planung des Messprozesses ist im Prüfprozessmanagement ein wesentlicher Bestandteil und ein wichtiger Aspekt, um die Produktionsplanung und -steuerung unter Kontrolle zu haben. ComPros Software für Prüfplanung unterstützt auch hier den Anwender in der Fertigung zielgerichtet, sicher und intuitiv, indem sie diese Schritt für Schritt durch den gesamten Planungsprozess führt.
In themenspezifischen Bereichen werden in Com.IPM die Informationen abgefragt und abgelegt. Begleitende Zusatzdokumente (z. B. für das Messkonzept, …) können hinterlegt werden.
Aufbauend auf der Beschreibung erfolgt die Analyse des Messprozesses unter dem Aspekt der zu erwartende Einflüsse. Die Analyse geschieht mithilfe des Ishikawa-Diagramms, in dem die wichtigen und relevanten Einflussparameter erfasst und bewertet werden. Die Kategorien und Ursachen können frei definiert, aufgebaut und visualisiert werden.
VDA Band 5 und Prüfplanung
Der VDA Band 5 rückt die Prüfprozessplanung in den Mittelpunkt und das bewusst früh: bereits in der Entwicklungsphase, bei der Verifikation und Validierung besonderer Merkmale. Wer Prüfprozesse nicht isoliert betrachtet, sondern als Teil eines durchgängigen Managementsystems versteht, schafft die Grundlage für stabile, risikogerechte Qualitätssicherung. VDA 5 liefert dafür den methodischen Rahmen, inklusive klar definierter Rollen, Verantwortlichkeiten und Vorgaben zur stabilitätsbezogenen Überwachung.
Das bringt digitale Prüfplanung konkret
- Schnellere Erstellung von Prüfplänen
Vorlagen und automatische Datenübernahme verkürzen den Planungsaufwand erheblich. - Weniger Aufwand, weniger Fehler
Informationen werden einmalig erfasst und systemweit genutzt, ohne Doppelarbeit oder fehlerhafte Mehrfacheingaben. - Volle Transparenz im Prüfprozess
Anweisungen, Zusatzinformationen und Zeichnungen sind direkt im Plan hinterlegt.
Verbindung zu VDA Band 5
Softwaregestützte Prüfplanung unterstützt die Anforderungen des VDA 5 gezielt: Die geforderte Nachvollziehbarkeit sowie die systematische Bewertung von Prüfprozesseignung und Messunsicherheit lassen sich digital deutlich einfacher umsetzen. Prüfprozesse werden nicht nur geplant, sondern auch fortlaufend überwacht und lückenlos dokumentiert.
Für die Praxis heißt das: Prüfplaner können mit VDA 5 begründen, wann ein Eignungsnachweis nötig ist, wie Prüfprozesse risikogerecht abgesichert werden und wie mit nicht geeigneten Mess- oder Prüfprozessen umzugehen ist. Dadurch werden Fehlentscheidungen reduziert und die Prüfplanung wird stärker an Produkt- und Prozessrisiken ausgerichtet.
Gute Ergebnisse durch die richtige Planung
Sie benötigen Unterstützung bei der Prüfplanung in der Fertigung oder wollen Ihre Planungsprozesse effizienter gestalten? Sie haben Fragen zum Import von Prüfdaten in die Software? Kontaktieren Sie uns jetzt unverbindlich.

