Com.IPM: Sichern Sie die Qualität Ihrer Prozesse durch intelligentes Prüfprozessmanagement
Software für Prüfprozessmanagement nach VDA 5
Die Software Com.IPM ist eine cloud-basierte Plattform und unterstützt die Anwender bei der vollständigen Umsetzung des Prüfprozessmanagements gemäß VDA Band 5. Sie umfasst u. a. Tools zur Prüfplanung, Messunsicherheitsanalyse, Dokumentation. Damit bildet sie alle Aufgaben im Umgang mit Mess- und Prüfprozessen ab, die der VDA Band 5 als zentraler Leitfaden im Qualitätsmanagement der Automobilindustrie definiert. Der Name Com.IPM steht für Compliant Inspection Process Management.
Com.IPM lässt sich in die IT-Infrastruktur der Kunden integrieren. Messgeräte können aus einer Com.IPM-eigenen, einer kundenspezifischen oder einer Public Prüfmitteldatenbank ausgewählt werden.
Die Software für Prüfprozessmanagement nach VDA 5 bietet neben dem zentralen Eignungsnachweis für Mess- und Prüfprozesse die Durchgängigkeit zu angrenzenden Prozessen des Prüfmittelmanagements und der Prüfplanung. Der integrierte risikobasierte Ansatz liefert Unterstützung bei der Auswahl des Verfahrens zur Absicherung von Prüfentscheiden (Risikoanalyse) und erlaubt eine differenzierte Vorgehensweise.
Warum Com.IPM?
Um valide Messergebnisse zu erhalten, müssen Mess- und Prüfprozesse umfassend beurteilt werden. Ziel ist, dass Sie für jeden Messwert die erweiterte Messunsicherheit bestimmen und damit kennen.
Doch was versteht man unter Messunsicherheit und wie lässt sich die Messunsicherheit bestimmen?
Das Ergebnis einer Messung ist nie ein absolut genauer Wert, da Messungen stets von unterschiedlichsten Faktoren beeinflusst werden, die mehrheitlich nicht einmal quantifizierbar sind. Damit beschreibt die Messunsicherheit die zufällige Streuung eines Messergebnisses vom Istwert, weshalb sie mit +/- angegeben wird.
Ist diese bekannt, setzt sich das Messergebnis aus Messwert ± Erweiterte Messunsicherheit zusammen. Mit Com.IPM steht Ihnen eine Qualitätsmanagement-Software für Prüfprozesse mit VDA 5 Anforderungen zur Verfügung, mit der die Messunsicherheit mittels Messunsicherheitsanalyse für einen konkreten Mess- und Prüfprozess ermittelt werden kann. Weiter verwaltet Com.IPM die Mess- und Prüfprozesse in einem Unternehmen, wie dies im VDA Band 5 (3. Version) gefordert wird und erfüllt damit alle Aufgaben eines modernen Prüfprozessmanagementsystems.
Ihre Vorteile mit Com.IPM
Umsetzung des Prüfprozessmanagements nach VDA Band 5
Com.IPM unterstützt Sie bei allen Aufgabenstellungen, die das Prüfprozessmanagement laut VDA 5 fordert.
Intelligentes Vorschlagswesen für die Auswahl von Prüfmitteln
Mit jeder durchgeführten Studie wächst das Wissen über die Eignung eines Prüfmittels. Das ermöglicht eine optimale Auswahl des Equipments.
Individuelle, anwendungsspezifische Einstiegspunkte in Com.IPM
Mit der Auswahl einer der verfügbaren Einstiegspunkte gelangt der Anwender direkt in den Arbeitsbereich des jeweiligen Anwendungsfalls.
So individuell wie Ihr Projekt: Einstiegspunkte für Prüfprozessmanagement, Prüfplanung, Eignungsnachweise und mehr
Je nach Anforderungs- und Ausgangssituation ermöglicht Com.IPM die verschiedensten Einstiegspunkte für das Mess- und Prüfprozessmanagement, der Vorgehensweise zur Planung sowie für die Umsetzung des Eignungsnachweises. Dies hängt vom jeweiligen Anwendungsfall ab:
- Welche Daten (Studien) liegen bereits vor?
- Wie detailliert ist die Studie zu planen?
- Soll eine Risikoanalyse durchgeführt werden?
- Ist die Anbindung einer Prüfmitteldatenbank möglich bzw. gewünscht?
- Beginnen Sie zunächst mit einer Prüfplanung oder durchlaufen Sie den Prozess durch alle Stufen bis hin zum umfangreichen Reporting?
Was wird wie, womit und wann geprüft?
Grundlage für jede Studie in Com.IPM ist der Prüfplan, also die Spezifikation für die Teiletyp- und Merkmalsinformationen. Er ist im Prüfprozessmanagementsystem ein zentrales Element. Der Prüfplan ist der Ausgangspunkt und wesentlicher Datenträger für die Erstellung und Bearbeitung einer Studie.
Hierzu bietet Com.IPM verschiedenste Möglichkeiten, sowohl für die manuelle Erfassung von Planungsdaten als auch für den Import vorliegender Daten.
Für die Anbindung einer Prüfmitteldatenbank gibt es drei verschiedene Optionen, um den Anforderungen und Gegebenheiten in Ihrem Unternehmen gerecht zu werden.
Des Weiteren führt Com.IPM Anwender durch die Planung ihrer Messprozesse und fragt dabei alle notwendigen Informationen ab, die für eine Analyse im Rahmen der VDA 5 Implementierung in der Serienfertigung relevant sind.

Nie wieder unvorhersehbare Folgen eines fehlerhaften Prüfentscheids
Die risikobasierte Absicherung ist die Abschätzung des Risikos, das aus einem fehlerhaften Prüfentscheid hervorgehen würde. Laut der risikobasierten Prüfplanung in der Fertigung gemäß VDA Band 5 werden drei Fälle unterschieden: Fall 1 – höchstes Risiko; Fall 2 – kein Risiko und Fall 3 – alle weiteren Risikobereiche. Das Ergebnis einer Abschätzung des Risikos ist die Entscheidung, ob ein Eignungsnachweis durchzuführen ist oder nicht (dokumentationspflichtig!).
In Com.IPM können katalogbasierte Kriterien definiert werden, die die Schwere eines Fehlers und dessen Eintrittswahrscheinlichkeit mit den Kategorien „hoch“, „mittel“ und „gering“ beschreiben (Kriterien in der Grafik sind exemplarisch aus dem VDA Band 5). Damit können Sie jeden Prüfentscheid absichern und erfüllen die Anforderungen des Prüfprozessmanagements laut VDA 5.
Com.IPM findet das geeignete Messsystem
Anwender haben in Com.IPM drei unterschiedliche Optionen zur Anbindung einer Prüfmitteldatenbank zur Verfügung: die Com.IPM Prüfmittel DB, die kundenspezifische Prüfmittel DB oder eine Public PM DB. Dabei spielt es keine Rolle, für welche Option Sie sich entscheiden, denn Sie profitieren in jedem Fall von einem intelligenten Vorschlagswesen, das anhand von Merkmalsinformationen nach einem geeigneten Messgerät, Messmittel oder Messsystem für die entsprechende Messaufgabe sucht, für das die Prüfmittelfähigkeit gegeben ist.
Per Knopfdruck die Eignung Ihrer Messsysteme und Messprozesse nachweisen
Ein zentrales Element in Com.IPM ist das Messunsicherheitsbudget, das die ermittelten Standardunsicherheiten unter Annahme eines additiven Messmodells zur Darstellung der Messsystem- und Messprozesseignung zusammenfasst. Die Darstellung in der Prüfprozessmanagement-Software ermöglicht es dabei, Optimierungspotenziale zu erkennen oder Rückschlüsse zu ziehen. Auch der Import von Messdaten ist möglich, um zu einem besonders schnellen Ergebnis hinsichtlich der Prüfprozessfähigkeit zu gelangen.
Dank der Möglichkeit, Zusatzinformationen zu ergänzen, dient das Messunsicherheitsbudget aber nicht nur der Ergebnisdarstellung, sondern bietet den Anwender auch Zugriff auf Dokumente und die Möglichkeit, Daten interaktiv zu modifizieren.
Aus Daten werden strukturierte Berichte
Für jeden Anwendungsfall gibt es einen zusammenfassenden Report. Dieser ist in der jeweiligen Statusleiste erreichbar und dokumentiert die erfassten Daten und Ergebnisse. Damit Anwender Prüfprozesse normgerecht dokumentieren können, enthalten die Inhalte und Ergebnisse, die in Com.IPM hinterlegt, ermittelt und berechnet wurden. Sie können aber auch gleichzeitig angefügte Zusatzdokument enthalten (z. B. Kalibierschein, Messkonzept, …). Die Reports basieren auf bereitgestellten Templates und werden datensatzspezifisch gefüllt. Die Erstellung individueller Templates ist jederzeit möglich.
Eine Übersicht über alle Berichte befindet sich dann im Bereich „Dokumentation/ Reports“.
Kontaktieren Sie uns!
Sie haben Fragen zu Com.IPM und dem Prüfprozessmanagement nach VDA 5? Oder möchten Sie Ihr Team für ein VDA 5-konformes Prüfprozessmanagement schulen? Dann kontaktieren Sie uns jetzt unverbindlich.


